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Dr. Jamartin Sihite, neuer Vorstandsvorsitzender der BOS Foundation
Im Rahmen des Wechsels in der Geschäftsführung der BOS Foundation im August 2011 wurde Dr. Jamartin Sihite zunächst kommissarisch als neuer Vorstandsvorsitzender eingesetzt. Nun ist es auch offiziell, und Sihite (bislang Direktor des Restorasi Habitat Orangutan Indonesia, RHOI) freut sich über das ihm entgegen gebrachte Vertrauen.
Sein erklärtes Ziel ist es, die Auswilderungen voranzubringen sowie die erforderlichen Habitate der Orang-Utans zu schützen.
Das Jahr 2012 soll dass "Jahr der Auswilderungen" werden. Die ersten 16 Orang-Utans sollen bis Mai ausgewildert werden. Schon Mitte Februar werden die ersten vier Orang-Utans in die Freiheit gebracht. Für die Auswilderungen benötigen wir dringend Ihre Unterstützung. Es würde uns freuen, wenn Sie die Auswilderung finanziell unterstützen könnten und damit auch in den Regenwald- und Klimaschutz investieren, denn die Gebiete der BOS Stiftung sind vor der Abholzung geschützt.
Palmölkonzerne wie Wilmar zerstören den Regenwald. Orang-Utans und Menschen werden gnadenlos vertrieben. Was bleibt sind Ölpalmen soweit das Auge reicht. Gemeinsame Pressemitteilung von Rettet den Regenwald, Watch Indonesia! und ROBIN WOOD
Konzern bricht sein Versprechen und hält trotz Gewalt und Menschenrechtsverletzungen in Indonesien an seinem Palmöl-Lieferanten Wilmar fest
Auf der indonesischen Insel Sumatra droht der Konflikt zwischen Unilevers Palmöl-Lieferanten Wilmar und der Bevölkerung zu eskalieren. Mit Aktionen und Demonstrationen wehren sich die betroffenen Menschen seit der vergangenen Woche erneut gegen Landraub und Gewalt durch den Palmölkonzern. Die Organisationen ROBIN WOOD, Rettet den Regenwald und Watch Indonesia! unterstützen den Widerstand der Regenwald-Aktivisten und Palmöl-Opfer. In einem offenen Brief an Unilever-Chef Paul Polman werfen sie Unilever jetzt vor, bei Wilmar - entgegen anders lautenden Versprechungen - keine Entschädigung für ►mehr...
Einst stand hier nur noch Steppengrass. Dank Ihrer Unterstützung ist in nur 10 Jahren wieder ein intakter Regenwald entstanden.10 Jahre Aufforstung in Samboja Lestari
Der BOS Foundation ist es in den letzten zehn Jahren durch Aufforstung und Feuerschutz gelungen, Samboja Lestari wieder in einen artenreichen Lebensraum zu verwandeln. Samboja Lestari ist ein 1.850 Hektar großes Projektgebiet in Ost-Kalimantan, einer Provinz im indonesischen Teil Borneos. Durch Holzeinschlag und Brände verarmte das Gelände zu einer nährstoffarmen Grassteppe. Zahlreiche Unterstützer_innen weltweit haben in den letzten zehn Jahren mit ihren Spenden für schafft-lebenswald in Samboja Lestari dazu beigetragen das Projektgebiet wieder aufzuforsten.
Die Baumpflanzarbeiten in Samboja Lestari sind nun im Wesentlichen abgeschlossen. Knapp 1.200 Hektar wurden mit über einer halben Million Bäumen und über 750 Arten bepflanzt, 413 Hektar werden der natürlichen Entwicklung (Sukzession) überlassen. Durch den neuen Baumbestand haben sich das Mikroklima, die Bodenstruktur und der Wasserhaushalt deutlich verbessert. Die neu entstandene Vegetationsschicht kann Wasser besser speichern und es zur Trockenzeit bereitstellen, in der Regenzeit wird dagegen die Überschwemmungsgefahr vermindert. Auch die Artenvielfalt ist wieder angestiegen. Unter anderem wurden Baumarten gepflanzt, ►mehr...
Himba erlitt schwere Verbrennung (siehe Dezember Ausgabe der Orang-Utan-News)Himbas Schicksal hat nicht nur die BOS-Mitarbeiter_innen fast zu Tränen gerührt, auch hier bangten Orang-Utan-Freunde um seine Gesundheit. Jetzt heißt es Aufatmen - Himba ist auf dem Weg der Besserung! Die Spuren seiner schweren Verbrennungen sind fast verschwunden und nun bedeckt von neuer, gesunder Haut. Richtig fröhlich sieht er mittlerweile aus.
Himba liebt Milch und hat so schon einiges an Gewicht zugelegt. Heute wiegt er 5,4 Kilo und ist damit sogar ein bisschen zu schwer für ein neun Monate altes Orang-Utan-Baby. Jetzt muss Himba auf Diät gesetzt werden und bekommt statt Kuhmilchpulver die gesündere und fettärmere Variante - Sojamilch. ►mehr...
Ausgewilderte Orang-Utan-Weibchen sehen im Durchschnitt früher Mutterfreuden entgegenDie BOS Foundation wird im Februar 2012 mit lange erwarteten und lange vorbereiteten Auswilderungen rehabilitierter Orang-Utans beginnen! Wir werden darüber noch ausführlich berichten. Fast wie abgesprochen wirken da neue Forschungsergebnisse aus Sumatra und Borneo: Ausgewilderte Orang-Utan-Weibchen sehen im Durchschnitt früher Mutterfreuden entgegen als ihre in der Wildnis aufgewachsenen Artgenossinnen. Auch die Intervalle zwischen den Schwangerschaften sind kürzer. Möglicherweise liegt das an der regelmäßigeren Ernährung während der Gefangenschaft. Allerdings ist die Gefahr, dass der Nachwuchs stirbt, deutlich größer, was wiederum an der Unerfahrenheit der durch Menschenhand aufgezogenen Mütter liegen mag. Eine weitere Ursache kann in Krankheitserregern liegen, die die Tiere aus der menschlichen Obhut mitbringen. Fachleute raten zu strikten Hygienevorschriften.
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Ein Mitarbeiter von BOS kontrolliert die Funktionstüchtigkeit des implantierten SenderAb Januar 2012 startet die BOS Stiftung ein einmaliges Projekt: Die Auswilderung von bis zu 500 Orang-Utans auf Borneo. Eine Aufgabe, die mit intensiven Vorbereitungen verbunden ist. Seit 2 Jahren plant und koordiniert BOS alle notwendigen Aktivitäten, damit die Auswilderungen ein voller Erfolg werden. Dazu gehört auch die unverwechselbare Kennzeichnung aller Orang-Utans auf den beiden Rettungsstationen und besonders derjenigen, die im Januar, Februar und April 2012 endgültig in die Freiheit entlassen werden.
Ein Jahr lang wird BOS diese Tiere beobachten und nach ihnen schauen. Dazu aber müssen sie individuell erkennbar sein. Das geschieht mit Hilfe von Transpondern: kleine, reisgrosse Sender, die unter die Haut injiziert werden und eine individuelle Nummer haben. Mit dem Lesegerät kann BOS jeden Orang-Utan sicher identifizieren und wissen, wie es ihm in seinem neuen Lebensraum ergeht.
Im vergangenen Jahr hat BOS Schweiz der BOS Stiftung 400 Transponder und 2 Lesegeräte gespendet. Auf den Fotos sehen Sie die Geräte im Einsatz - nochmals herzlichen Dank an unsere SpenderInnen und Spender, die dies ermöglicht haben. Ihre Spende hilft Orang-Utans ganz direkt!
BOGOR, Indonesia (24 October, 2011)_As swathes of Indonesia's forests are converted into timber and oil palm plantations, orangutans are being split into small and isolated population pockets, and most of the animals will be dead within years, warns Dr. Biruté Galdikas, the world's foremost expert on the primate.
"The orangutans in Borneo are endangered, and most of those small populations are going to go extinct. We think there's anywhere between 40,000 to 50,000 orangutans left on the island of Borneo and just under 10,000 left on Sumatra," she said....
Den vollständigen Artikel finden Sie hier:
Orang-Utans werden auch wegen ihres Fleisches gejagt.Orang-Utans als Jagdwild
Laut eines Berichts der Jakarta Post vom 2. November fielen im Laufe eines Jahres knapp 700 Orang-Utans in Kalimantan Menschen direkt zum Opfer - die meisten der Tiere wurden von Einheimischen gegessen.
Laut Suci Utami Atmoko, Umweltreferent bei „The Nature Conservancy" (TNC), wurden die Menschenaffen aus verschiedenen Gründen getötet: „Manche [Einheimischen] waren verzweifelt und sahen keine andere Chance mehr, nachdem sie drei Tage vergeblich gejagt hatten". Außerdem seien die Tiere von den Ortsansässigen auch aus „Sicherheitsgründen" getötet worden, um sogenannte traditionelle Medizin herzustellen und um die Babies zu verkaufen. ►mehr...