SOS Borneo

Mawas - Ein Regenwald soll wieder entstehen und braucht Schutz. BOS Schweiz und seine Partner (BOS Deutschland und Save the Orangutan (StO) Dänemark) wollen mit der BOS Stiftung 1000 Hektar wiederaufforsten
Zerstörung in Mawas

Ende der 90iger Jahre initiierte der indonesische Diktator Suharto sein Reisprojekt (das Mega Rice Project), wofür landesweit über 1 Mio. ha Torfmoorregenwald abgeholzt und alleine in Borneo rund 4‘000 Kilometer Entwässerungskanäle gegraben wurden. Das Projekt verfehlte sein Ziel, die Lebensmittelknappheit zu bekämpfen.

 

Stattdessen wurde ein weltweit einzigartiges Ökosystem zerstört, das tausenden, teils stark bedrohten und Arten ein Zuhause bot. Im Laufe der letzten 20 Jahre haben die Kanäle die einst feuchten Torfmoorböden weitgehend ausgetrocknet und so den natürlichen Brandschutz des Bodens zerstört. Heute ist der Mawas Regenwald deshalb sehr anfällig für Brände.

Alles reparabel!?

Jein! Einen Primärregenwald kann man nicht ersetzen. Ein wieder aufgeforsteter Wald kann aber viele der ursprünglichen Funktionen übernehmen. Wir planen auf 70‘000 Hektar weit über 1 Mio. Bäume zu pflanzen und so neuen Lebensraum zu schaffen.

 

Der erste Meilenstein ist das 1‘000 ha grosse Gebiet Rantau Upak. Dank einer Erbschaft aus Dänemark fiel Ende 2015 der Startschuss zur Wiederaufforstung. Anfang 2017 sind bereits 40‘033 Bäume auf 36 ha angepflanzt, 27 Kanäle verschlossen und eine Fläche von 1‘500 ha bewässert.

 

Tragen Sie dazu bei und pflanzen Sie für 7,65 CHF Ihren Baum!

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Per Paypal (auch ohne Paypal Konto möglich)

Verschliessen der Kanäle

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Damit die neuen Bäume wachsen können und um den natürlichen Brandschutz der Böden wieder herzustellen, müssen die alten Entwässerungskanäle so schnell wie möglich geschlossen werden. Pro blockiertem Kanal können bis zu 320 ha Regenwald wieder bewässert werden. Bei insgesamt 27 Kanälen bedeutet dies die Wiederherstellung des natürlichen Brandschutzes für fast 9‘000 ha.

 

Das Verschliessen der Kanäle hat allerdings noch weitere positive Nebeneffekte. Dem illegalen Holzeinschlag und Handel mit Wildtieren werden so die Handelswege genommen. Das Problem ist nur: Wir sind auf die Mithilfe der Kanaleigentümer angewiesen. Doch zum Glück stehen die Meisten dem Projekt sehr offen gegenüber. In einem Vertrag haben sie sich verpflichtet, die Kanäle eigenständig zu verschliessen. Die Planung, Anleitung und die Kosten dafür werden von BOS übernommen. Bis Ende Jahr wollten wir bereits 15 der 27 Kanäle blockieren, doch leider hinken wir dem Zeitplan hinterher.

Einbinden der lokalen Bevölkerung

Bei den Menschen in den Dörfern und den Verantwortlichen stossen wir auf viel Zustimmung. Indem wir die lokale Bevölkerung intensiv in die Planung und Umsetzung der Wiederaufforstungsmassnahmen und damit in den Erhalt des Regenwaldes einbinden, schaffen wir ein neues Verständnis für die Natur. Nur so kann SOS Borneo auch nachhaltig erfolgreich sein.

 

Neue alternative Einkommensquellen werden im Rahmen des Projektes geschaffen, um die lokale Bevölkerung abzusichern und Anreize dafür zu schaffen, den eigenen Lebensunterhalt jenseits der Wilderei oder Abholzung zu bestreiten. In 5 Aufforstungsteams finden alleine 68 Menschen direkt Arbeit. Sie werden für das Züchten und das spätere Auspflanzen sowie für die Pflege der Setzlinge speziell ausgebildet. Ergänzend kaufen wir bei lokalen Betrieben oder Familien Samen und Setzlinge ein.

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Andere Dorfbewohner wiederum finden Arbeit in den neuen Brandschutzteams. Hier lernen sie, wie man die Waldbrände bekämpft. Auf ihren regelmässigen Patrouillen im Schutzgebiet halten sie aber nicht nur nach Bränden Ausschau, sondern auch nach illegalen Holzfällercamps.

 

Wie wichtig die Teams sind und wie gut sie ihre Ausrüstung beherrschen haben wir bereits Anfang September erlebt, als Feuer am Rande des Schutzgebietes wüteten. Innerhalb kürzester Zeit hatten sie die Brände unter Kontrolle und gelöscht.

Mehr als nur ein Orang-Utan-Projekt

Wann immer wir über SOS Borneo berichten wird uns bewusst, wie viele Orang-Utan-fremde Aspekte in ihm vereint sind. SOS Borneo ist mehr als nur ein Orang-Utan-Schutzprojekt. Es verbindet eine Vielzahl unterschiedlichster Projekte, die Grundlage für die Rettung der Orang-Utans und ihres Lebensraumes sind. Und SOS Borneo ist vor allem auch ein riesiges Klimaschutzprojekt. Um es zu verwirklichen braucht es aber nicht nur die Menschen in Borneo. Es braucht uns alle.

 

Mit Ihrer Spende schaffen Sie nicht nur Lebensraum für die Orang-Utans und viele andere endemische und bedrohte Tierarten. Sie schaffen auch Arbeitsplätze vor Ort in den Baumschulen und Sie betreiben aktiven Klimaschutz für Ihre Kinder und Enkelkinder.

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Pflanzen Sie Ihren Baum für 7.65 CHF

 

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Spendenkonto (PC): 85-651634- 3

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